Mittwoch, 16.11.2016

10 Uhr: Joachim Trapp liest  aus seinem Buch „Monster in Berlin“

in der Kurt-Tucholsky-Grundschule, Rathenower Straße 18, 10559 Berlin.

Im Reiseführer für Kinder zeigen vergnügte Monster ihr Lieblingsklettergerüst, den größten Ball Berlins, wie die Mauer schmeckt und warum man sich vor dem U-Bahnfahren besser nicht waschen sollte. Das Buch ist ideal für kleine Berlin-Entdecker: Es macht mit schönen Berlin-Fotos, liebevoll gezeichneten Monstern und kurzen, witzigen Texten neugierig auf eine tolle Stadt. Die knappen Reisetipps für Monster sind amüsant und anregend - und lassen Raum für eigene Entdeckungen.

 

 

15 Uhr: Basteln von Lesezeichen

in der Jurte im Schulgarten Moabit, Birkenstraße 35, 10551 Berlin.

 

 

16 Uhr: Luciana Lousada liest „Flicts: Eine Farbe sucht Freunde" von Alves Pinto Ziraldo

im Kindercafé Fräulein Knopfauge, Oldenburger Str. 40, 10551 Berlin.

Flicts ist eine Außenseiter-Farbe, die durch die Welt wandert und Freunde sucht. Doch niemand will mit ihr zu tun haben: die Blumen nicht, die Buntstifte nicht und auch das Meer nicht. Doch am Ende weiß Flicts genau, wo er hingehört. Der brasilianische Star-Illustrator Ziraldo führt Kinder mit einer sehr menschlichen Geschichte in die Welt der Farben ein und zugleich mit einer sehr farbigen Geschichte in die Welt der Menschen.

Für Kinder ab 4 Jahren.

 

 

16:30 Uhr: Kinder lesen am Lagerfeuer ihre Lieblingsgeschichten vor

in der Jurte im Schulgarten Moabit, Birkenstraße 35, 10551 Berlin.

 

 

18:30 Uhr: Peggy Langhans liest aus ihrem Roman „Der Geist der Steine“ mit Tango-Musik und französischen Chansons

im Kunstraum Siam, Wilsnacker Straße 2, 10559 Berlin.

Nach einem Selbstmordversuch liegt die französische Schriftstellerin Barbara Benoit im Koma. Während die deutsche Historikerin Annika Strehlow darauf wartet, dass sie erwacht, liest sie das Manuskript, das Barbara kurz zuvor beendet hat. Sie taucht ein in die Geschichte der Eltern Barbaras. Eine Geschichte voller Leidenschaft, großer Liebe und heftiger Auseinandersetzungen im Paris und Frankreich der vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Tief bewegt überdenkt Annika ihr eigenes Leben und ihre ungewöhnliche Begegnung mit der vertrauten Fremden.

Gesang: Marie Deutscher & Akkordeon/Gitarre: André Kolin

 

 

18:30 Uhr: Sandra Volkholz präsentiert ihr Programm „Ich habe ein magisches Werk erträumt“

im Coffee Break, Jagowstraße 23, 10555 Berlin.

Ein Porträt des argentinischen Dichters Jorge Luis Borges. Spiegel, Labyrinthe, Bibliotheken und Dolche bilden das Inventar seiner weltberühmten Erzählungen. Sie behandeln in einem verblüffend klaren und brillanten Stil so komplexe Themen wie Zeit und Unendlichkeit oder das Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit. Mit Borges Gedichten, Erzählungen und autobiographischen Texten, sowie Tangos von Carlos Gardel und Astor Piazolla entsteht ein atmosphärisches Lebensbild des Dichters und seiner Heimatstadt Buenos Aires.

Begleitet wird Volkholz auf dem Akkordeon von Eugen Schwabauer.

 

 

+++ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG: PHILIP MEINHOLD LIEST HEUTE ANSTATT STEPHAN HÄHNEL. DIESER LIEST MORGEN UM 19 UHR IM ZK/U AUS SEINEM BUCH "GEFALLEN AUF DEM FELD DER EHE" SIEHE PROGRAMM 17.11.2016++++

19 Uhr: Der Autor Philip Meinhold liest aus seinem Buch „Oh Jugend, oh Westberlin“ - Reportagen, Kolumnen und Glossen über das alte und neue Berlin

 

im ZKU - Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin.

Meinhold erinnert sich: an eine Kindheit und Jugend in den 70er und 80er Jahren, an die Lektüre des Quelle-Katalogs und an die des „Fänger im Roggen“, vor allem aber an West-Berlin. An Eberhard Diepgen und die Deutschlandhalle, an Besuche auf der Grünen Woche und im Grips Theater. Mal nostalgisch und wehmütig, dann wieder polemisch und wütend – jedoch nie ohne Witz.

 

 

 

19 Uhr: Klaus Ungerer liest aus seinem Buch „Der weinende Mörder: 28 Straffälle aus dem Berliner Kriminalgericht Moabit“

im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger Straße 33, 10559 Berlin.

Ungerer ist regelmäßig unter den Beobachtern im Berliner Kriminalgericht Moabit und berichtet unaufgeregt und ohne jeglichen Voyeurismus darüber, wie ältere Ostberliner Damen ihr Geld an einen äußerst netten Herrn verloren, wie in Köpenick Dutzende Tote spurlos verschwanden oder wie eine Frau in Friedrichshain wenig überraschend aus dem Fenster fiel. Der weinende Mörder versammelt knapp dreißig seiner in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlichten Kolumnen, allesamt Kabinettstücke über die Berliner Gerichtsbarkeit und die Menschen dahinter.

 

 

19 Uhr: Julia und Evelyn Csabai lesen aus ihrem Buch „Letzter Aufruf Tegel“

in Leck meine Küche, Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin.

Er ist sechseckig, alt und platzt aus allen Nähten: Berlin-Tegel ist der tollste Flughafen der Welt! Beinahe täglich werden hier Flugpassagiere, Mitarbeiter und Besucher von komischen, skurrilen oder dramatischen Ereignissen in Atem gehalten. Dürfen Frösche Erster Klasse fliegen? Was ist so toll an Sex im Wickelraum? Können Brust-Implantate in der Luft platzen? Wohin mit Passagieren, die zu betrunken sind zum Fliegen? Was passiert, wenn ein herrenloser Koffer voller Nutella-Gläser gesprengt wird? Wie gelangen Popstars unbehelligt zum Abflug-Gate?

 

 

20 Uhr: Kirsten Fuchs, Sebastian Lehmann, Paul Bokowski und André Herrmann  präsentieren ihre Lesebühne „Fuchs&Söhne“

im Historischer Gemeindesaal, Putlitzstraße 13, 10551 Berlin.

„Fuchs&Söhne“ ist Moabits einzige und einzigartige Lesebühne. Jeden 3. Mittwoch im Monat begeistern die Autoren ihr Publikum. Neben ihren selbstverfassten, humorvollen und aberwitzigen Geschichten bereichert jedes Mal ein fulminanter Spezial-Gast das knapp zweistündige Programm. Dieses Mal der Berliner Musiker und radioeins-Barde Sven van Thom.

Achtung: Eintritt: 5€

 

 

20 Uhr: Stephan Reich liest aus seinem Roman „Wenn´s brennt“

im ZKU - Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin.

Erik und Finn sind beste Freunde, aber nach den Ferien werden sich ihre Wege trennen. Jetzt bleiben den beiden sechs Wochen, in denen sie es noch einmal so richtig krachen lassen wollen – doch je näher der Abschied, desto düsterer die Stimmung. Die Partys werden zu Saufgelagen, Streiche zu Straftaten, und das Gefühl der unendlichen Freiheit weicht der Angst vor der Zukunft ohneeinander. Bis irgendwann nicht mehr klar ist, ob Erik und Finn dasselbe meinen, wenn sie vom Ende der gemeinsamen Zeit sprechen ...
Hart, unsentimental und berührend, mit Witz und einem guten Ohr für blitzschnelle Dialoge, erzählt Stephan Reich von der Jugend, der Liebe und – vor allem – von einer besonderen Freundschaft.

 

 

20 Uhr: Thomas Manegold präsentiert sein Werk „Heimathiebe“

in Leck meine Küche, Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin.

In Kolumnen und poetischen Texten beschwört Thomas Manegold den zwanghaft anderen Blick auf Klischees, Befindlichkeiten, Erinnerungen und Ereignisse, wenn er beispielsweise der brandenburgischen Idylle Gedichte über das Jagdverhalten von Raubvögeln abtrotzt oder wenn er die Feindschaften zwischen den deutschen Bundesländern aufs Korn nimmt. Genüsslich werden Tabus gebrochen, Gott und die Welt beschimpft und der gesunde Menschenverstand beschworen.

 

 

 20 Uhr: Gerrit Meijer liest aus seinem Buch „Berlin, Punk, PVC: Die unzensierte Geschichte“

im Kunstraum Siam, Wilsnacker Straße 2, 10559 Berlin.

Westberlin, 1977. Kein Drummer in Sicht, der Probenraum steht unter Wasser, doch PVC wollen nur eins: auf die Bühne! Und plötzlich gibt es Punk aus Deutschland. Ihre Songs prägen die gesamte Szene. Der Absturz folgt prompt, aber Gerrit Meijer bleibt: unangepasst, musikalisch getrieben, mit dem Finger auf der Wunde des Mainstream. Seine Erinnerungen entführen in die wilde Zeit einer rebellierenden Generation Er erzählt von den ersten Gigs mit Iggy Pop, dem On and Off der Punkszene, der Liaison mit Bela B. Ende der 80er, dem Aids-Tod von Gründungsmitglied Knut Schaller. Meijer geht es um Haltung, Kreativität und ein einzigartiges Lebensgefühl, das in jeder Zeile mitschwingt.